Petit Ballon (F)

05.08.2014 09:00

Vier Tage fliegen "wie Gott in Frankreich"


Das Wetter wechselte fast täglich, so konnten alle Startplätze auf dem Gipfel des 1.272 m hohen Petit Ballon beflogen werden. Der dynamische Hangwind war meist von thermischen Ablösungen durchsetzt, die perfekt auf den Hang zugetrieben wurden. Selbst als am vierten Tag der Himmel total bedeckt war und sich Regen aus tiefhängenden Wolken ankündigte, konnten mit den Segelflugmodellen Flüge von bis zu 30 Minuten absolviert werden. So hatten die Teilnehmer an allen vier Tagen ihr Flug-Vergnügen.

Barbara zeigte uns perfekte DLG-Starts und Flüge mit ihrem "Stobel".

Das typische Essen der Hoch-Vogesen rundete die Tage am Abend in der Ferme Auberge ab.

So urteilen Teilnehmer

Otto aus Lörrach
Die vier Tage am Petit Ballon waren sehr intensiv. Nicht nur das eigene Ausprobieren und Riskieren stand im Vordergrund, sondern auch die Beobachtung der anderen Teilnehmer und dem Lernen aus deren Erfahrung und Fehler. Frank begleitete dies sehr präsent im Hintergrund, trat in Erscheinung, wenn es etwas Wesentliches mitzuteilen oder vorzuführen gab. Eingerahmt waren diese Flugtage von reichlich Theorie und natürlich Fachsimpelei. Ganz zu schweigen von der wunderbaren Kulisse und der herrlichen Landschaft.

Peter aus Scheßlitz
Fliegen wie Gott in Frankreich
Für mich als Flachlandpiloten sind die Angebote von Frank immer eines der Highlights meines fliegerischen Jahres. Die beiden letzten Jahre an der Wasserkuppe und auf dem Hahnenmoss haben mir schon viel Spaß gemacht und ich hab dabei auch viel über das Fliegen im Gebirge gelernt.
Mit dem Petit Ballon habe ich dieses Jahr aber ein Gelände kennengelernt, das in meiner Gunst ganz weit vorne liegt. Die vier Tage sind nicht nur wie im Flug vergangen, das Fliegen selber war traumhaft. Dank der Tipps von Frank war schnell klar wie und wo man fliegt und was man beim Landen beachten sollte. Vom motorisierten HLG, über den robbe Arcus Sonic bis hin zum F5J-Modell konnte ich alles fliegen was ich mitgebracht hatte. Wer mehr Hilfe wollte bekam sie auch, dank seines Coaching sind mir dann am dritten Tag 65 OLC Punkte gelungen. So muss ein Fliegerurlaub für mich aussehen!
Die Abend mit dem Fachsimpeln, den Background-Infos zum Hangfliegen und zum OLC haben das ganze noch zusätzlich abgerundet.
Dass der Liebe Gott nicht nur Modellpilot sondern auch Feinschmecker ist, hat er am Sonntag bewiesen. Dank eines etwas verregneten Nachmittags sind wir in der Ferme Auberge du Kahlenwasen in den Genuss eines unbeschreiblichen Blaubeerkuchens gekommen!